Auf der PC Gaming Show: Tokyo Direct kündigte Nine Dots Studio offiziell an, dass Outward 2 im Sommer 2026 erscheint. Das Spiel bleibt der Philosophie des Vorgängers treu: keine typische Heldenreise, sondern ein Überlebensabenteuer, das mehr Wert auf Konsequenzen und Glaubwürdigkeit legt als auf Machtfantasie.
Neue Features, alte Härte
Spieler:innen starten erneut als „gewöhnliche Figuren“ – ohne legendäre Kräfte, aber mit verschiedenen Start-Szenarien und Hintergründen. Scheitern gehört zum Konzept: Statt „Game Over“ gibt es unterschiedliche Konsequenzen, etwa Raubüberfälle oder Verletzungen.
Neu ist die Jahreszeiten-Mechanik:
- Flüsse gefrieren im Winter.
- Händler ziehen saisonal weiter.
- Extreme Wettereffekte wieSchneestürmeoderSäureregenbeeinflussen das Spielgeschehen.
Auch das Kampfsystem wurde überarbeitet: Neue Waffen, flüssigere Animationen und ein stärkerer Fokus auf Taktik. Magie erfordert vorbereitende Rituale, statt nur schnelle Knopfdruck-Kombos.
Das Inventar-System bleibt knifflig, wird aber erweitert: Neben Rucksäcken gibt es ein neues Maultier-System, das zwar hilft, aber ebenfalls verwundbar ist und Routenplanung beeinflusst.
Koop als Herzstück
Wie schon beim Vorgänger setzt Outward 2 stark auf Koop:
- Split-Screen und Online-Koopbleiben erhalten.
- Gemeinsames Planen und Überleben macht den Kern des Spielerlebnisses aus.
Nine Dots Studio betont, dass es nicht nur eine „größere Version“ des ersten Teils sein soll, sondern die ursprüngliche Vision von 2015 endlich voll umsetzt.
Trailer
Outward 2 – Announcement Trailer:
Der Trailer zeigt die raue Spielwelt, erste Eindrücke der Jahreszeiten-Mechanik sowie kooperative Kämpfe gegen gefährliche Kreaturen.
Fazit
Mit Outward 2 will Nine Dots Studio seine einzigartige Nische weiter ausbauen. Härte, Konsequenzen und Koop bleiben Kernelemente, während neue Features wie Jahreszeiten, überarbeitete Kämpfe und erweitertes Inventar für frischen Wind sorgen. Der Sommer 2026 dürfte spannend für Survival-RPG-Fans werden.
