Warum es die Kamera-Wahl gibt
Game Director Koshi Nakanishi sagt rückblickend, Resident Evil 7 sei für einige „möglicherweise zu gruselig“ gewesen. In Requiem sollen Spieler:innen deshalb bei Bedarf auf Third Person wechseln können – eine Perspektive, die etwas Distanz schafft, während First Person die maximale Nähe beibehält.
So spielt sich First Person vs. Third Person
- First Person: Maximale Immersion, begrenztes Sichtfeld, intensiver Schrecken.
- Third Person: Mehr Übersicht und „Horror mit Abstand“ – inklusive zusätzlicher Animationen (z. B. Stolpern), die Gefühle der Protagonistin sichtbarer machen.
- Wechsel möglich: Requiem erlaubt den Perspektivwechsel im laufenden Spiel – je nach persönlicher Komfortzone.
Hands-on-Eindrücke: Grace Ashcroft im Albtraum
Die Demo versetzt dich in eine verlassene Klinik. Protagonistin Grace Ashcroft, eine FBI-Analystin ohne Kampferfahrung, befreit sich aus einer misslichen Lage und tastet sich mit einem Feuerzeug durch pechschwarze Gänge. Waffen? Fehlanzeige – improvisierte Hilfen wie Glasflaschen dienen als Ablenkung, während ein monströser Verfolger jagt.
Technik & Atmosphäre: Licht als Waffe
Die RE Engine liefert extrem stimmungsvolle Beleuchtung. Interaktive Lichtquellen, Blitze durchs Fenster und stockdunkle Flure sorgen für ständige Unsicherheit. In manchen Szenen wirkt Licht buchstäblich wie eine Verteidigung, die dem Schrecken Grenzen setzt.
Release & Plattformen
Release: 27. Februar 2026
Systeme: PC (Steam), PlayStation 5, Xbox Series X|S
Story-Rahmen: Zurück nach Raccoon City
Requiem führt zurück in die Hauptgeschichte des Franchise. Grace ist die Tochter der Outbreak-Figur Alyssa Ashcroft – die Spuren führen Jahrzehnte nach der Katastrophe erneut nach Raccoon City. Erwartet werden klassische RE-Säulen wie Erkundung, Rätsel, Ressourcenknappheit und eine neue „Achterbahnfahrt“ der Spannung.
Fazit
Resident Evil Requiem verbindet die bedrückende Nähe der First Person mit der Zugänglichkeit und Lesbarkeit der Third Person. Wer maximale Angst sucht, bleibt in First Person. Wer die Dosis steuern will, schaltet in Third Person – ohne die Atmosphäre zu verlieren. Dazu kommen starke Lichtdramaturgie, ein verletzlicher neuer Lead und ein Setting mit dicker RE-DNA.
